Oberschwabenklinik
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Orthopädie

Dr. med. Jean-Louis Dumas ist Facharzt für Orthopädie. Er bietet ein individuelles Patientenkonzept, das auf jahrelanger orthopädischer Erfahrung in Klinik und Praxis basiert. Dr. Dumas setzt dabei seine in Klinik und Praxis im In- und Ausland (Frankreich, England und USA) gewonnene orthopädische Expertise und Kooperationen mit Spezialisten ein, um ein ideales Behandlungsergebnis für jeden Patienten zu erreichen. Dr. Dumas führt am Krankenhaus Leutkirch Knie- und Hüftendoprothetik, Wirbelsäuleneingriffe sowie Schulter-, Knie und Sprunggelenkarthroskopien durch.

Minimal-invasive Hüftendoprothesenoperationen

Sein Ziel ist, Patienten mit Hüft- und Kniegelenkarthrose von Beginn bis zum Abschluss einer notwendigen endoprothetischen Versorgung individuell zu betreuen. Dies beinhaltet eine detaillierte Operationsberatung, die Operation nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens sowie die postoperative Betreuung und Rehabilitation. Der Vorteil der minimal-invasiven Hüftendoprothese besteht im kleinen Zugang mit kurzem Hautschnitt. Von größerer Bedeutung ist aber, dass bei dem minimal-invasiven Hüftzugang viel weniger Gewebe verletzt wird und somit muskelschonend operiert wird. Für Patienten ergeben sich folgende Vorteile:

  • Weniger postoperative Schmerzen
  • Kürzerer Krankenhausaufenthalt (in der Regel 6 bis 8 Tage)
  • Schnelle Vollbelastung und dadurch schnellere Rehabiliation

Navigierte Knieendoprothesenoperationen

Bei fortgeschrittener Kniegelenkarthrose kann unter Umständen durch eine sogenannte arthroskopische Gelenktoilette der Knorpelschaden geglättet, das Gelenk von versprengten Gewebetrümmern gereinigt und somit eine Linderung der Schmerzen erzielt werden.

Eine dauerhafte Schmerzlinderung mit einer verbesserten Gelenkfunktion kann jedoch meist nur durch das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenkes erreicht werden. Die Knietotalendoprothetik hat sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt. Die Ergebnisse können durch die Verwendung von computer-assistierten Operationsverfahren entscheidend verbessert werden. Diese erlauben eine optimale Positionierung der Prothese und eine ideale Anpassung der Weichteil- und Bandspannung. Dadurch ist eine optimale Beweglichkeit und Stabilität der Prothese gewährleistet. Dieses System kann auch bei Revisionsoperationen mit Prothesenwechsel eingesetzt werden.

Minimal-invasive Schmerztherapie der Wirbelsäule

Die Voraussetzung für eine effektive minimal-invasive Therapie der Wirbelsäule ist eine genaue diagnostische Abklärung der schmerzauslösenden Struktur. Dies erfolgt durch eine klinische Untersuchung und eventuell mit zusätzlichen bildgebenden Verfahren (Röntgen, Computer- und Kernspintomographie) und Testinfiltrationen. Erst dann kann der Schmerzbereich gezielt therapiert werden. In vielen Fällen ist eine minimal-invasive Therapie zur Schmerzbekämpfung und Verbesserung der Lebensqualität erfolgreich. Größere Operationen können dadurch vermieden werden.

Liegt eine symptomatische Facettengelenkarthrose vor, kann in leichten Fällen eine gezielte therapeutische Facettengelenkinfiltration mit medikamentösen Zusätzen ausreichen. Treten die Facettenschmerzen chronisch auf, kann auch die Kryotherapie eingesetzt werden. Hierbei wird eine Sonde über einen kurzen Hautschnitt unter lokaler Betäubung an das betroffene Wirbelgelenk geführt. Durch die Abkühlung der Sondenspitze werden die das Gelenk versorgenden schmerzleitenden Nerven vereist. Die Nerven bleiben dabei erhalten, sie werden lediglich für einige Zeit außer Gefecht gesetzt. Anstatt mit Kryotherapie können die Schmerznerven an den Facettengelenken auch mit Hitze ausgeschaltet werden. Diese Behandlungen können in bestimmten Fällen kurzstationär ausgeführt werden.

Lumbale Wirbelsäulenoperationen

Bei Eintreten von Lähmungen oder therapieresistenten Beschwerden können minimal-invasive perkutane Bandscheibenbehandlungen, mikrochirurgische Bandscheibenoperationen oder Spinalkanalerweiterungen – mit oder ohne Fusion – die Therapie der Wahl sein.

Schwerpunkte

  • minimal-invasive Hüftendoprothetik
  • minimal-invasive Knieendoprothetik
  •  minimal-invasive Schmerztherapie der Wirbelsäule (Facettengelenkinfiltration, Kryotherapie)
  •   Lumbale Wirbelsäulenoperationen (minimal-invasive perkutane Bandscheibenbehandlungen, mikrochirurgische Bandscheibenoperationen oder Spinalkanalerweiterungen)

 

 

Kontakt

Dr. med. Jean-Louis Dumas
Facharzt für Orthopädie

Bahnhofstr. 19
87435 Kempten

Tel.: (0831) 565 86 95
Fax: (0831) 565 86 94

www.dr-dumas.de

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